Ah, so was aber auch:
„Wir haben uns aus verschiedenen Gründen gegen dieses Manual
entschieden:“
Was ist dieser fundamentale Unterschied zwischen sozialer
Interaktion, wie Mimik, Gestik, Körperhaltung und Prosodie?
„Prosodie ist
die Gesamtheit derjenigen lautlichen Eigenschaften der Sprache, die nicht an
den Laut bzw. ans Phonem als minimales Segment, sondern an
umfassendere lautliche Einheiten gebunden sind. Dazu zählen folgende
Eigenschaften:
2.
der auf Wortsilben
ruhende lexikalische
Ton
3.
Intonation (von
Einheiten von mehr als Silbenumfang) und Satzmelodie
4.
Quantität aller lautlichen Einheiten, vor allem
derjenigen von mehr als Segmentumfang
5.
Tempo, Rhythmus und Pausen beim Sprechen.
Unterschiedliche
Teile dieses Gegenstandsbereichs werden durch die umgangssprachlichen
Ausdrücke Betonung und Tonfall bezeichnet, die allerdings keine
Termini sind.
Wie
viele Termini dieser Art bezeichnet Prosodie sowohl einen
Ausschnitt des Objektbereichs — also die genannten sprachlichen Eigenschaften —
als auch eine Subdisziplin einer wissenschaftlichen Disziplin — in diesem Falle
der Phonologie und der Phonetik. Entsprechend ist Prosodie Gegenstand sowohl
der Linguistik als auch der Phonetik.“
Ich muss gestehen,
das mit der Prosodie verstehe ich auch nach dem Lesen dieses Textes noch nicht
ganz. Ich denke, hier könnte ich ein wenig Hilfe in Sachen „What the Henker ist
Prosodie?“
Ein Phonem (selten: Fonem) (von altgriechisch φωνή, phōnḗ,
„Laut, Ton, Stimme, Sprache“) ist die abstrakte Klasse[1] aller Laute (Phone), die in einer gesprochenen Sprachedie
gleiche bedeutungsunterscheidende (distinktive) Funktion haben.
·
Beispiel: Das vordere, gerollte und das hintere, nicht oder
jedenfalls weniger deutlich gerollte r sind zwei unterschiedliche Phone
(Laute), die im Deutschen aber keinen Bedeutungsunterschied zwischen Wörtern
ausmachen und daher nur Varianten (Allophone) des einen Phonems /r/ sind. Konkret: Manche
Personen sprechen den ersten Laut des Farbworts „rot“ mit dem deutlich
gerollten (vorderen, alveolaren), andere mit dem nicht oder jedenfalls weniger
deutlich gerollten (hinteren, uvularen) r aus; jeder Hörer versteht darunter
das gleiche Wort „rot“, da die beiden lautlich verschiedenen Wörter das gleiche
bedeuten, der Wechsel vom einen zum anderen Laut r also keinen
Bedeutungsunterschied bewirkt. Anders ist es, wenn man statt eines der
möglichen r-Laute den Laut t verwendet: man erhält statt des Wortes „rot“ das
Wort „tot“ mit ganz anderer Bedeutung. Mit „Bedeutung“ ist hier die Bedeutung
gemeint, die die Sprecher oder Hörer des Deutschen mit den Wörtern „rot“ und
„tot“ verbinden. Die beiden r-Laute gehören zu ein und demselben Phonem /r/,
der genannte t-Laut zu einem anderen Phonem, nämlich /t/.
Das
Phonem kann somit als die kleinste bedeutungsunterscheidende akustische Einheit
(auch: Segment) des Lautsystems einer Sprache definiert werden. Demgegenüber
steht das Graphem für die kleinsten bedeutungsunterscheidenden
graphischen Einheiten des (eines) Schriftsystems einer Sprache.
Die
Phoneme sind Untersuchungsgegenstand der Phonologie oder Phonemik, während die Phonetik die Phone gleichsam sprachunabhängig untersucht.
Ach ja, ein Phonem
.. Uff .. schon wieder so ein Ausdruck, der mir auch nach dem Lesen nicht
wirklich viel sagt.
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